Der aid-Ernährungsführerschein - Ein Baustein zur Ernährungsbildung in der Grundschule
Mit dem aid-Ernährungsführerschein bekommen Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse die Chance, ihre Handlungskompetenz im Umgang mit Lebensmitteln und die Zubereitung von Mahlzeiten zu erhöhen.
Im Vordergrund steht der praktische Umgang mit Lebensmitteln. Es werden beispielsweise mit den „Brotgesichtern“ und den „heißen Kartoffelgerichten“ die Techniken der Nahrungszubereitung geübt und gleichzeitig die eigenverantwortliche Arbeit in der Küche sowie soziale Kompetenz gefördert. Die Schülerinnen und Schüler lernen die aid-Ernährungspyramide mit ihren Lebensmittelgruppen kennen, sie richten ihren Arbeitsplatz ein und beachten dabei Küchenhygiene und Arbeitssicherheit, sie bereiten kleine Gerichte zu und müssen dafür Rezepte lesen und verstehen. Die Bedeutung von Tischregeln, die Ordnung fürs Tisch decken, die Bewirtung von Gästen und was jeder einzelne für eine entspannte Essatmosphäre beitragen kann, sind weitere Lerninhalte. In jeder Unterrichtseinheit erarbeiten sich die Kinder Kompetenzen, die sie am Projektende in einem schriftlichen Test und in einer praktischen Prüfung unter Beweis stellen müssen. Alle teilnehmenden Kinder bekommen zum Abschluss ein Führerscheindokument mit Passfoto und Schulstempel, das die erfolgreiche Teilnahme bestätigt.
Lehrkräfte können das Projekt fächerübergreifend und als benoteten Unterrichtsbestandteil in den Sachkundeunterricht einbauen.
Das Projekt kann im Klassenzimmer durchgeführt werden, eine Schulküche ist nicht zwingend erforderlich.
Die Eltern werden über inhaltliche Schwerpunkte informiert und werden aktiv in die Vorbereitung und Durchführung des aid-Ernährungsführerscheins eingebunden.
Für die Schule entstehen Kosten für das Medienpaket (40 €), das Kopieren der Arbeitsblätter und Lebensmittel.