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Bewegung – warum?

In zahlreichen Studien ist der hohe gesundheitsförderliche Nutzen regelmäßig ausgeübter körperlicher Aktivität nachgewiesen. Es gilt heute als unbestritten, dass Bewegung vor typischen Erkrankungen schützen kann. Indem durch Bewegung unter anderem das Herz-Kreislauf-System gestärkt, Muskeln gekräftigt und Gelenke die nötigen Nährstoffe erhalten, können Krankheiten, wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arthrose, Osteoporose und auch Stürze verhindert oder verzögert werden. Aber auch für die psychische Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität sowie die soziale Teilhabe eines Einzelnen hat körperliche Aktivität einen enormen positiven Nutzen.

Körperliche Aktivität ermöglicht, dass physische, psychische und soziale Ressourcen gestärkt werden und stellt damit eine sehr bedeutsame Säule der Gesundheitsförderung dar. Die Lebensqualität kann durch eine körperlich aktive Lebensweise in starkem Maße positiv beeinflusst werden. Aktuelle Studien belegen auch, dass eine gesundheitsförderliche und krankheitspräventive Wirkung von Bewegung bereits durch die Umsetzung von Bewegungsaktivitäten in der Freizeit und alltäglicher körperlicher Aktivität erreicht werden kann.

Ausgehend von diesen Erkenntnissen und im Zuge des demographischen Wandels ist es besonders wichtig, Rahmenbedingungen und Strukturen zu schaffen, welche die körperliche Aktivität der Menschen fördern. Es ist besonders wichtig, die Bewegungsförderung aller Menschen in den Blick zu setzen und insbesondere die verschiedenen Lebenswelten (Kindergarten, Schule, Arbeitswelt, Wohnumfeld, Freizeit) so zu gestalten, dass ausreichend Bewegung zu einem zentralen und vor allem alltäglichen Bestandteil des Lebens aller Menschen, von klein auf, wird.

Nähere Hintergrundinformationen, wissenschaftliche Beiträge und praxisorientierte Leitfäden finden Sie unter der Rubrik Informationen
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