Fortbildung „Interdisziplinäre Netzwerkarbeit in der kommunalen Gesundheitsförderung – angemessen kommunizieren und moderieren“ in Dresden

Artikel von slfg am 18. November 2019


17 Teilnehmer*innen nahmen vom 5. bis 6. November 2019 an der Fortbildungsveranstaltung „Interdisziplinäre Netzwerkarbeit in der kommunalen Gesundheitsförderung – angemessen kommunizieren und moderieren“ im neuen Beratungsraum der SLfG in Dresden teil. Die Fortbildung richtete sich an die Koordinator*innen der Regionalen Arbeitsgemeinschaften (RAGs) für Gesundheitsförderung, an die Suchtkoordinator*innen und Pflegekoordinator*innen.

Silke Heinke, Vorsitzende des Steuerungsgremiums LRV, begrüßte die regionalen Koordinator*innen am ersten Fortbildungstag. Sie bestärkte die Teilnehmer*innen darin, die hier erlernten Methoden in die praktische Arbeit einzubinden. Unterschiedliche Fachbereiche, Professionen, Organisationen und Institutionen müssen zusammen arbeiten, um Gesundheit effektiv zu fördern. Fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit – also Netzwerkarbeit – vor Ort ist eine notwendige und herausfordernde Aufgabe.

Silke Heinke©SLfG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend widmete sich Antje Dribbisch, Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit, dem Thema „Interdisziplinare Netzwerke“ und erläuterte, warum eine ganzheitliche Gesundheitsförderungsstrategie in Kommunen das Engagement und die Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen bzw. Fachdisziplinen erfordert.

Antje Dribbisch©SLfG

 

 

 

 

 

 

 

 

Darauf aufbauend erarbeitete sie zusammen mit den Teilnehmer*innen die Gelingensfaktoren guter Netzwerkarbeit. Dabei zeigte der aktive Erfahrungsaustausch, dass für die erfolgreiche Zusammenarbeit in Netzwerken vor allem eine verlässliche Koordination, Vertrauen und Gleichberechtigung sowie gegenseitiger Nutzen und eine gemeinsame Identität (z. B. durch ein Leitbild) unerlässlich sind.

Gruppenarbeit©SLfG

Gelingensfaktoren: Flipchart-Ergebnis des Austausches©SLfG

 


Den zweiten Fortbildungstag gestaltete Alexandra Kramm von Schulterblick in ihrer kompetenten und eloquenten Art. Sie gab einen Einblick in die Bereiche Kommunikation auf Augenhöhe (Transaktionsanalyse von E. Berne), Sitzungsgestaltung und Umgang mit herausfordernden Teilnehmer*innen und verknüpfte die Theorie mit zahlreichen praxisnahen Übungen.

Alexandra Kramm©SLfG

 

 

 

 

 

 

 

Abschließend reflektierten die Teilnehmer*innen, wie vertiefend auf diesen Fortbildungsinhalten im Jahr 2020 aufgebaut werden kann.

Die Teilnehmer*innen der Fortbildung©SLfG


Die Veranstaltung fand statt unter dem Dach der Landesrahmenvereinbarung (LRV) gemäß § 20f SGB V zur Umsetzung des Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention (PrävG) für den Freistaat Sachsen in der Lebenswelt Kommune. Sie wurde durch die Gesetzlichen Krankenkassen finanziert.


Kontakt:
Antje Dribbisch
Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (Sachsen) im Rahmen der LRV

Tel.: 0351 501936-52
E-Mail: dribbisch@slfg.de