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„Brücken bauen – in Verbindung sein“: Rückblick zum Dialogforum

Wie können wir Übergänge im Lebensverlauf gesund gestalten?

Mit dieser Frage lud am 24. September die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Sachsen zum Dialogforum: „Brücken bauen – in Verbindung sein. Wie wir Übergänge im Lebenslauf gesund gestalten.“ an die Evangelische Hochschule Dresden ein.

Wir alle erleben zahlreiche Übergänge von der Kindheit bis ins hohe Lebensalter. Heutzutage treten diese weniger vorhersehbar und oft gleichzeitig in mehreren Lebensbereichen auf. Um diese gesund zu durchleben, benötigen wir sowohl individuelle Ressourcen als auch institutionelle Unterstützungsstrukturen.

In drei Workshops wurden unterschiedliche Lebensphasen betrachtet: der Übergang von der Kita in die Grundschule, von der Schule in Ausbildung und Beruf sowie vom Erwerbsleben in die nachberufliche Lebensphase. Trotz ihrer Unterschiede wurde deutlich, dass diese Übergänge gemeinsame Herausforderungen teilen.

Übergänge können dann als belastend empfunden werden, wenn Orientierung, Wissen und Kommunikation fehlen. Wer nicht weiß, an wen man sich wenden kann oder welche nächsten Schritte möglich sind, erlebt einen Übergang schnell als unsicher. Deshalb braucht es starke Netzwerke, verständliche Informationen und niedrigschwellig erreichbare Ansprechpartner*innen.

Gleichzeig stellte sich die Frage: Was können Menschen selbst zu einem gelungenen Übergang beitragen? Die eigene Haltung und Ressourcenorientierung sowie Resilienzstärkung und Vernetzung können wichtige Elemente sein.

Ein gesunder Übergang braucht jedoch mehr als die Verantwortung des Einzelnen. Er gelingt dort, wo Beteiligung auf allen Ebenen möglich ist und Menschen in jeder Lebensphase respektvoll und wertschätzend begleitet werden.

Dafür braucht es eine gute Zusammenarbeit aller Akteur*innen innerhalb einer Verantwortungsgemeinschaft.

Die beteiligten Fachkräfte und Verantwortungsträger*innen stammten aus unterschiedlichen Bereichen des Bildungs-, Sozial- und Gesundheitswesens. Die Teilnehmenden schätzten den Fachimpuls als Möglichkeit für einen fach- und institutionenübergreifenden Austausch, zur Vernetzung sowie zur Sensibilisierung und Perspektiverweiterung.

Impression aus Workshop 3 „Von dem Erwerbsleben in die nachberufliche Lebensphase“ © SLfG

Die KGC ist Teil des bundesweiten Kooperationsverbunds Gesundheitliche Chancengleichheit. Die Koordinierungsstelle wird gefördert von den Krankenkassen/Krankenkassenverbänden des Landes Sachsen nach § 20a SGB V im Rahmen ihrer Aufgaben zur Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten.