13. Fachtagung "Kinder-Garten" als ONLINE-Veranstaltung

13. Fachtagung „Kinder-Garten“ als ONLINE-Veranstaltung

Termin: 14.10.2020, 9.00–15.30 Uhr
ONLINE: über ZOOM


Wir haben uns bis zuletzt gewünscht und von unserer Seite alles in die Wege geleitet, dass die „Kinder Garten“-Fachtagung am 14.10. als Präsenzveranstaltung stattfinden kann. Aufgrund der aktuellen Situation ist der Hygieneplan für die Nutzung der Räumlichkeiten nicht mit unserem geplanten Format der Veranstaltung zu vereinbaren. Die Fachtagung kann deshalb leider NICHT als Präsenzveranstaltung stattfinden. 

Gemeinsam mit AGONDA – Agentur für Dialog und Zukunftsprozesse haben wir das Tagungsprogramm für ein Online-Format angepasst.

Die 13. Fachtagung „KINDER Garten“ findet am 14.10.2020 als ONLINE-Fachtagung statt. Wir laden Sie herzlich ein, im Online-Format in den Austausch zu kommen, fachlichen Input zu erhalten und Neues auszuprobieren!


ANMELDUNG

Ihre bisherige Anmeldung bleibt gültig und Sie können am 14.10.2020 an Ihren gebuchten Workshops online teilnehmen.

Alle Infos zur Online-Fachtagung (technische Voraussetzungen, Einwahldaten, Termine für Technikcheck etc.) sind Ihnen per E-Mail zugeschickt worden.

Wenn Sie hierzu Rückfragen haben oder sich noch nachträglich zur Online-Fachtagung anmelden möchten, wenden Sie sich bitte an die Projektkoordinatorin Eileen Hornbostel hornbostel@slfg.de.

Sollten Sie nicht an der Online-Fachtagung teilnehmen können, dann bitten wir zeitnah um Rückmeldung an hornbostel@slfg.de. Vielen Dank!


PROGRAMM

Das angepasste Programm der ONLINE-Fachtagung finden Sie >>HIER<<.
Der geplante Workshop 5 „Waldkindergarten“ wird an diesem Tag NICHT stattfinden, sondern wird am 21. April 2021 als Workshop vor Ort im Waldkindergarten in Lößnitz stattfinden. Nähere Informationen dazu folgen.

Der geplante Workshop 7 „Papier schöpfen“ wird an diesem Tag NICHT stattfinden, sondern als Film im Rahmen der Dokumentation der Tagung zur Verfügung gestellt.

Wenn Sie ursprünglich einen dieser Workshops ausgewählt hatten, können Sie nun einen anderen Workshop Ihrer Wahl belegen.


ABRECHNUNG

Wie angekündigt, reduziert sich der Teilnehmerbeitrag für das Online-Format von 60 Euro auf 20 Euro. Sollten Sie den Betrag schon überwiesen haben, dann werden wir die Differenz zurückerstatten. Wenn Sie noch nicht überwiesen haben, dann bitten wir um Überweisung der 20 Euro bis 10.10.2020 auf das aufgeführte Konto im obigen Programm.


Kontakt und Rückfragen:
Eileen Hornbostel, Projektkoordinatorin
Tel.: 0351 501936-41
E-Mail: hornbostel@slfg.de

1. Workshop: Wie kommen wir zur Gestaltung einer naturnahen Spiellandschaft als einen nachhaltigen Bildungs- und Entwicklungsraum - 11.30 Uhr

Friedrich Krüger, Spielraumplaner, Fortbildner für Naturkindergärtner*innen

Im Workshop wollen wir uns konkrete Schritte für die Realisierung dieses Zieles erarbeiten. Dabei stehen Fragen, Anregungen und Erfahrungen der Teilnehmenden im Vordergrund für die Konkretisierung eines solchen Gestaltungsprojektes. Uns werden Inhalte beschäftigen wie: Gefahren/Risiken und Chancen, heimische Pflanzen in ihrer Vielfalt und ihre Nützlichkeit für Mensch und Tier, Umgang mit giftigen Pflanzen, Gestaltungsgrundsätze im Blick auf Entwicklungsförderung und Nachhaltigkeit, Umwelt- und Naturbildung, soziale Aspekte und Integration von Kindern mit unterschiedlichen Voraussetzungen, Probleme mit behördlichen Vorgaben und Einschränkungen, Präsentation der Besonderheit solcher Kita. Einzelne Elemente werden wir z. T. am Modell entwickeln und vertiefen.

1. Workshop: Wie kommen wir zur Gestaltung einer naturnahen Spiellandschaft als einen nachhaltigen Bildungs- und Entwicklungsraum - 14 Uhr

Friedrich Krüger, Spielraumplaner, Fortbildner für Naturkindergärtner*innen

Im Workshop wollen wir uns konkrete Schritte für die Realisierung dieses Zieles erarbeiten. Dabei stehen Fragen, Anregungen und Erfahrungen der Teilnehmenden im Vordergrund für die Konkretisierung eines solchen Gestaltungsprojektes. Uns werden Inhalte beschäftigen wie: Gefahren/Risiken und Chancen, heimische Pflanzen in ihrer Vielfalt und ihre Nützlichkeit für Mensch und Tier, Umgang mit giftigen Pflanzen, Gestaltungsgrundsätze im Blick auf Entwicklungsförderung und Nachhaltigkeit, Umwelt- und Naturbildung, soziale Aspekte und Integration von Kindern mit unterschiedlichen Voraussetzungen, Probleme mit behördlichen Vorgaben und Einschränkungen, Präsentation der Besonderheit solcher Kita. Einzelne Elemente werden wir z. T. am Modell entwickeln und vertiefen.

2. Workshop: Die Verwandlung eines klassischen Außengeländes zu einem anregenden Spiel- und Erlebnisraum - 11.30 Uhr

Lydia Pech, Kita-Leiterin und Esther Weiße, stellv. Kita-Leiterin der Kita „Huthiebelknepp“ Zwönitz, Landessieger im 5. Kinder-Garten-Wettbewerb

Wie lässt sich ein klassisches (für Kinder damit oft langweiliges) Außengelände zu einem anregenden und erlebnisreichen Spielraum verwandeln? In einer Vorher-Nachher-Dokumentation erfahren die Teilnehmenden des Workshops, wie viel Kraft, Engagement, Zeit und Geld hinter so einer Veränderung steht und was passiert, wenn alle mit anpacken. Wie sind wir von der Idee zur Umsetzung gekommen? Wie können die Eltern auf diesem Weg gut mit ins Boot geholt werden? Welche Finanzierungsquellen gibt es? Wie geht es dem Team mit diesem Außenraum? Wie hat sich das Spielen der Kinder verändert? Antworten auf diese und weitere Fragen werden Frau Pech und Frau Weiße aus ihren Erfahrungen der Gartenumgestaltung gemeinsam mit den Teilnehmenden finden.

2. Workshop: Die Verwandlung eines klassischen Außengeländes zu einem anregenden Spiel- und Erlebnisraum - 14 Uhr

Lydia Pech, Kita-Leiterin und Esther Weiße, stellv. Kita-Leiterin der Kita „Huthiebelknepp“ Zwönitz, Landessieger im 5. Kinder-Garten-Wettbewerb

Wie lässt sich ein klassisches (für Kinder damit oft langweiliges) Außengelände zu einem anregenden und erlebnisreichen Spielraum verwandeln? In einer Vorher-Nachher-Dokumentation erfahren die Teilnehmenden des Workshops, wie viel Kraft, Engagement, Zeit und Geld hinter so einer Veränderung steht und was passiert, wenn alle mit anpacken. Wie sind wir von der Idee zur Umsetzung gekommen? Wie können die Eltern auf diesem Weg gut mit ins Boot geholt werden? Welche Finanzierungsquellen gibt es? Wie geht es dem Team mit diesem Außenraum? Wie hat sich das Spielen der Kinder verändert? Antworten auf diese und weitere Fragen werden Frau Pech und Frau Weiße aus ihren Erfahrungen der Gartenumgestaltung gemeinsam mit den Teilnehmenden finden.

3. Workshop: Sicherheit in naturnahen Spielräumen – Grundsätze für die Gestaltung - 11.30 Uhr

Kristin Peller, freie Sachverständige für Spielplatzsicherheit

Kinder wollen Herausforderungen meistern und das Niveau ihrer Leistungsfähigkeit erweitern. Kinder müssen lernen, mit Risiken umzugehen. Sie müssen Hinfallen, um Aufstehen zu lernen. Erlebte Erfahrungen bereiten die Kinder auf Situationen außerhalb der Spielplätze, auf das „richtige Leben“, vor. Der naturnah gestaltete Spielraum trägt im besonderen Maße dazu bei, nützliche Aktivitäten und Eigenschaften zu fördern. Doch auch hier gelten die sicherheitstechnischen Anforderungen der DIN 1176 sowie die Empfehlungen der DIN 18034 und der gesetzlichen Unfallkasse.

Ein geeignetes Sicherheitsniveau beim Spielen schützt die Kinder vor Gefahren, die sie nicht voraussehen können, wenn sie Spielgeräte bestimmungsgemäß benutzen oder die vernünftigerweise erwartet werden können. Doch welche möglichen Gefahren gibt es? Welche Anforderungen gelten an Spielräume? Was ist bei „nicht leicht zugänglichen Spielgeräten“ grundsätzlich zu beachten? Und wie unterscheiden sich die Anforderungen an „leicht zugängliche Spielgeräte“ für Kinder unter 3 Jahren? Ab welcher Fallhöhe ist Fallschutz vorzusehen? Und wie ist mit Eigenbauten umzugehen? Sind laufende Instandhaltungsmaßnahmen ratsam? Und was können Hausmeister, Begleiter (Erzieher), Eltern oder Kinder übernehmen?

Auf diese und weitere Fragen wird im Rahmen des Workshops anschaulich eingegangen und sicherheitstechnische Anforderungen werden beispielhaft erklärt.

3. Workshop: Sicherheit in naturnahen Spielräumen – Grundsätze für die Gestaltung - 14 Uhr

Kristin Peller, freie Sachverständige für Spielplatzsicherheit

Kinder wollen Herausforderungen meistern und das Niveau ihrer Leistungsfähigkeit erweitern. Kinder müssen lernen, mit Risiken umzugehen. Sie müssen Hinfallen, um Aufstehen zu lernen. Erlebte Erfahrungen bereiten die Kinder auf Situationen außerhalb der Spielplätze, auf das „richtige Leben“, vor. Der naturnah gestaltete Spielraum trägt im besonderen Maße dazu bei, nützliche Aktivitäten und Eigenschaften zu fördern. Doch auch hier gelten die sicherheitstechnischen Anforderungen der DIN 1176 sowie die Empfehlungen der DIN 18034 und der gesetzlichen Unfallkasse.

Ein geeignetes Sicherheitsniveau beim Spielen schützt die Kinder vor Gefahren, die sie nicht voraussehen können, wenn sie Spielgeräte bestimmungsgemäß benutzen oder die vernünftigerweise erwartet werden können. Doch welche möglichen Gefahren gibt es? Welche Anforderungen gelten an Spielräume? Was ist bei „nicht leicht zugänglichen Spielgeräten“ grundsätzlich zu beachten? Und wie unterscheiden sich die Anforderungen an „leicht zugängliche Spielgeräte“ für Kinder unter 3 Jahren? Ab welcher Fallhöhe ist Fallschutz vorzusehen? Und wie ist mit Eigenbauten umzugehen? Sind laufende Instandhaltungsmaßnahmen ratsam? Und was können Hausmeister, Begleiter (Erzieher), Eltern oder Kinder übernehmen?

Auf diese und weitere Fragen wird im Rahmen des Workshops anschaulich eingegangen und sicherheitstechnische Anforderungen werden beispielhaft erklärt.

4. Workshop: Weidentipi, Lehmbackofen, Mosaik – gemeinsames Planen und Bauen mit Kindern - 11.30 Uhr

Marion Brod-Kilian, Garten- und Landschaftsarchitektin, Bund deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA)

Bevor Projekte wie Weidenbauten, Lehmbackofen oder Mosaike im Gelände umgesetzt werden, gibt es viele Fragen zu klären – nach dem finanziellen Rahmen, einem passenden Standort, Arbeits- und Pflegeaufwand etc. Eine der wichtigsten Fragen ist dabei die Einbettung dieser Elemente in ein sinnvolles Gesamtkonzept des Gartens.

Anhand von Beispielen und eigenen Erfahrungen der Referentin aus ihrer beruflichen Praxis als Spielraumplanerin werden strukturelle Überlegungen zur Einordnung der Elemente sowie Informationen zu Projektierung, Bau und laufender Pflege vermittelt.

Die Teilnehmer*innen haben die Möglichkeit, einen Lageplan und Fotos von ihrem Grundstück mitzubringen, damit gemeinsam geeignete Standorte diskutiert und gefunden werden können.

4. Workshop: Weidentipi, Lehmbackofen, Mosaik – gemeinsames Planen und Bauen mit Kindern - 14 Uhr

Marion Brod-Kilian, Garten- und Landschaftsarchitektin, Bund deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA)

Bevor Projekte wie Weidenbauten, Lehmbackofen oder Mosaike im Gelände umgesetzt werden, gibt es viele Fragen zu klären – nach dem finanziellen Rahmen, einem passenden Standort, Arbeits- und Pflegeaufwand etc. Eine der wichtigsten Fragen ist dabei die Einbettung dieser Elemente in ein sinnvolles Gesamtkonzept des Gartens.

Anhand von Beispielen und eigenen Erfahrungen der Referentin aus ihrer beruflichen Praxis als Spielraumplanerin werden strukturelle Überlegungen zur Einordnung der Elemente sowie Informationen zu Projektierung, Bau und laufender Pflege vermittelt.

Die Teilnehmer*innen haben die Möglichkeit, einen Lageplan und Fotos von ihrem Grundstück mitzubringen, damit gemeinsam geeignete Standorte diskutiert und gefunden werden können.

5. Workshop: Wildbienen, Schmetterlinge und Co. – welche Lebensräume können wir im Kinder-Garten schaffen - 11.30 Uhr

Kathleen Burkhardt-Medicke und Philipp Wöhner, NABU Landesverband Sachsen e. V.  

Achtzig Prozent der Arten der uns bekannten Tierwelt gehören zu den Gliederfüßern und umfassen unter anderem Spinnentiere, Tausendfüßer und Insekten. Also die Tiere, die – etwas ungenau – gern einfach Insekten oder Krabbeltiere genannt werden. Natürlich leben nicht alle dieser vielen Tierarten bei uns in Mitteleuropa. Aber auch hier bei uns werden Gliederfüßer einen großen Teil der Tierarten ausmachen.

Im Workshop geben wir einen Überblick über den Bau und die wesentlichen Unterschiede zwischen z. B. Schmetterlingen und Spinnen und informieren weiterhin, wie wir naturnah Wiesen bewirtschaften und Unterschlupf in Form von Nisthilfen bauen können. Es werden neben Nisthilfen für Wildbienen auch Nisthilfen für Vögel vorgestellt. Der Workshop richtet sich an Erzieher*innen von Kindergarten- und Hortkindern.

Ablauf:

  • Überblick Gliederfüßer (30 min)
  • Wesentlicher Bau von Insekten, Spinnen, Tausendfüßern
  • Leistungen von und Bedrohungen für Insekten
  • Welche Schmetterlingsarten sind auf einer halbwegs naturnahen Wiese zu erwarten?
  • Welche Wildbienenarten leben bei uns und wo?
  • Praxistipp: Wiesenuhr

 

  • Umweltfreundliche Wiesenpflege (30 min)
  • Vom Rasen zur bunten naturnahen Wiese
  • Praxistipp: Welche Gartenpflanzen sind geeignet und warum?

 

  • Nisthilfen (30 min)
  • Does und Don’ts
  • Praxistipp: Wie wäre es mal mit einem Sandarium für Wildbienen?

5. Workshop: Wildbienen, Schmetterlinge und Co. – welche Lebensräume können wir im Kinder-Garten schaffen - 14 Uhr

Kathleen Burkhardt-Medicke und Philipp Wöhner, NABU Landesverband Sachsen e. V.  

Achtzig Prozent der Arten der uns bekannten Tierwelt gehören zu den Gliederfüßern und umfassen unter anderem Spinnentiere, Tausendfüßer und Insekten. Also die Tiere, die – etwas ungenau – gern einfach Insekten oder Krabbeltiere genannt werden. Natürlich leben nicht alle dieser vielen Tierarten bei uns in Mitteleuropa. Aber auch hier bei uns werden Gliederfüßer einen großen Teil der Tierarten ausmachen.

Im Workshop geben wir einen Überblick über den Bau und die wesentlichen Unterschiede zwischen z. B. Schmetterlingen und Spinnen und informieren weiterhin, wie wir naturnah Wiesen bewirtschaften und Unterschlupf in Form von Nisthilfen bauen können. Es werden neben Nisthilfen für Wildbienen auch Nisthilfen für Vögel vorgestellt. Der Workshop richtet sich an Erzieher*innen von Kindergarten- und Hortkindern.

Ablauf:

  • Überblick Gliederfüßer (30 min)
  • Wesentlicher Bau von Insekten, Spinnen, Tausendfüßern
  • Leistungen von und Bedrohungen für Insekten
  • Welche Schmetterlingsarten sind auf einer halbwegs naturnahen Wiese zu erwarten?
  • Welche Wildbienenarten leben bei uns und wo?
  • Praxistipp: Wiesenuhr

 

  • Umweltfreundliche Wiesenpflege (30 min)
  • Vom Rasen zur bunten naturnahen Wiese
  • Praxistipp: Welche Gartenpflanzen sind geeignet und warum?

 

  • Nisthilfen (30 min)
  • Does und Don’ts
  • Praxistipp: Wie wäre es mal mit einem Sandarium für Wildbienen?