Gemeinsam Gesund – Das Generationenspiel

 

Gemeinsam gesund – Das Generationenspiel wurde von der Sächsischen Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e. V. entwickelt und vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz finanziert und ist als konkretes Angebot für Kitas und Einrichtungen der Seniorenarbeit gedacht, die im Bereich des intergenerativen Ansatzes arbeiten.

Dabei steht der Aspekt, das Miteinander von Jung und Alt zu unterstützen, im Vordergrund. Auf spielerische, interaktive Art und Weise soll der Austausch der Generationen gefördert und zu einem gegenseitigen voneinander Lernen angeregt werden.

Eine kreative Gestaltung der gemeinsamen Zeit erleichtert dabei die Überwindung von Generationsbarrieren. Das Zusammentreffen in einer Spielform, die beide Generationen anspricht, soll über die Generationsschranken hinweg anregen, gemeinsam zu spielen, aktiv zu sein und miteinander Zeit zu verbringen. Dabei steht die Einbeziehung der Ressourcen jedes Einzelnen sowie der Generation Jung und Alt im Mittelpunkt. Durch die Einbeziehung der Stärken beider Generationen und eine Abstimmung aufeinander kann sowohl ein gesundes Aufwachsen wie auch ein gesundes Altern gefördert werden.

Schwerpunkt des Spiels ist es damit auch, neben der Förderung des Generationendialogs den Aspekt der Gesundheit für Jung und Alt zu thematisieren und eine positive Veränderung im Hinblick auf das Gesundheitsverhalten anzuregen.

Pädagogischer Hintergrund

Das Spiel im Allgemeinen kann als generationsübergreifende Methode den Prozess der Gesundheitsbildung bei Jung und Alt positiv beeinflussen. Durch den Akt des Spielens werden bei den Kindern und Senioren Lern- und Bildungsprozesse angeregt und persönliche und soziale Fähigkeiten gefördert und gefordert. Das Thema Gesundheit und gesunde Lebensführung kann auf diesem Wege spielerisch erlernt und zugänglich gemacht werden. Zudem dient das Spiel dazu, beide Generationen miteinander ins Gespräch zu bringen und ermöglicht die Gestaltung gemeinsamer Zeit und die Anregung zu einem Miteinander der Generationen.

Kinder lernen spielend und entfalten über das Spiel grundlegende Fertigkeiten wie beispielsweise Konzentration und logisches Denken. Darüber hinaus lernen sie persönliche und soziale Kompetenzen. Über das Spiel werden damit bereits im Kindesalter kommunikative und interaktive Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt sowie die Ausbildung sozialer Kompetenzen gefördert.

Für Senioren kann das Spiel als Mittel zur Entspannung und Erholung dienen. Hinsichtlich des lebenslangen Lernens kommt dem Spiel bei der Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten eine wichtige Bedeutung zu. Zudem wirkt das Spiel in starkem Maße sozial integrativ und beugt damit der Vereinsamung im fortschreitenden Alter vor.

Zudem gibt es bei den über 60-Jährigen sowohl außerhalb wie auch innerhalb von Senioreneinrichtungen noch viele Menschen, die trotz altersbedingter Einschränkung geistig fit und rege sind und damit hohes Interesse für das (Wieder-)Entdecken von Spielen haben (vgl. Thole 2007, 5 Thesen zum Spiel, Deutsches Spiele-Archiv Marburg). Als generationsübergreifendes Spiel konzipiert, richtet sich „Gemeinsam gesund – Das Generationenspiel“ an Senioren, die gemeinsam mit Vorschulkindern zu den Themen Bewegung, Ernährung, Sinneswahrnehmung und Gedächtnis in Aktion treten und ihre Zeit miteinander gestalten.

Spielaufbau

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Die Spielfläche besteht aus wetter- und rutschfestem Gewebe und ergibt ausgeklappt eine Größe von 4 x 4 Metern.

Dieses Spiel kann sowohl in einem Gebäude als auch draußen gespielt werden. Empfehlenswert ist noch zusätzlicher Platz um das Spielfeld herum.

Die Spieldauer beträgt ca. 45 Minuten. Je nach Zeit und Bedarf lassen sich mehrere Spielrunden mit jeweils anderen Teilnehmern anschließen. Es wird ein Spielleiter benannt, der die Regie übernimmt. Eine detaillierte Anleitung liegt dem Spiel bei.

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Das Generationenspiel richtet sich an Vorschulkinder aus Kindertageseinrichtungen im Alter von 5-6 Jahren und an Großeltern der Kinder bzw. Senioren aus dem betreuten Wohnen oder Seniorenheimen aus den Altersbereichen 60 Plus und kann sowohl von Kitas, Vereinen, Verbänden und Institutionen der Seniorenarbeit wie auch von anderen interessierten Einrichtungen ausgeliehen werden.

Das Spielfeld ist praktisch in einer großen Tragetasche verpackt, die Materialien in einer Transportbox. Beides lässt sich bequem im Auto transportieren.

Den Projektflyer können Sie bei uns anfordern.

Kontakt

Eileen Hornbostel, Projektkoordinatorin Intergenerativer Dialog „Gemeinsam gesund“ und „Gemeinsam gedacht“
Tel.: 0351 501936-41
Fax: 0351 501936-99
E-Mail: hornbostel@slfg.de